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Die größten Stromfresser zuhause – diese Geräte kosten dich hunderte Euro

Stromfresser zuhause sitzen oft im Alltag versteckt: Wer sie erkennt und richtig einstellt, senkt die Stromkosten spürbar – ohne Komfortverlust.

Viele Haushalte wundern sich über hohe Abschläge, obwohl „eigentlich sparsam“ gelebt wird. Der Grund sind selten einzelne Ausreißer, sondern ein Mix aus Dauerläufern, Stand-by-Verbrauch und Geräten, die über Jahre falsch eingestellt oder ungünstig genutzt werden. Dazu kommt: Schon kleine Wattzahlen werden teuer, wenn sie 24/7 laufen. Genau hier setzt dieser Ratgeber an – mit typischen Alltagssituationen, klaren Prüf-Schritten und realistischen Rechenbeispielen, die zeigen, wo sich das Abschalten, Umstellen oder Austauschen wirklich lohnt.

Warum Stromfresser zuhause so teuer werden

Ein Gerät muss nicht „viel ziehen“, um teuer zu sein. Entscheidend ist die Laufzeit. Ein alter Kühlschrank kann dauerhaft zu viel verbrauchen, ein Trockner frisst in kurzen, intensiven Phasen Strom, und Router, Receiver oder Gaming-Setup ziehen rund um die Uhr – oft unbemerkt. Besonders tückisch sind Geräte, die „warmhalten“, „bereitstehen“ oder „schnell starten“ sollen: Komfortfunktionen kosten dauerhaft Geld.

Im Alltag fällt das kaum auf, weil die Rechnung erst Monate später kommt. Wer die Stromfresser zuhause systematisch prüft, findet meist nicht den einen Schuldigen, sondern mehrere mittelgroße Kostenpunkte. Das ist die gute Nachricht: Mehrere kleine Optimierungen bringen zusammen schnell dreistellige Einsparungen pro Jahr.

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Der effektivste Einstieg ist ein kurzer Realitäts-Check am Zähler oder in der Strom-App (falls vorhanden): Alle großen Geräte kurz aus lassen, dann nacheinander wieder einschalten und beobachten, wie stark die Leistung steigt. Noch besser ist ein Strommessgerät für die Steckdose bei typischen „Verdächtigen“ wie Fernseher-Setup, Büroplatz oder Küche. Damit wird sichtbar, ob ein Gerät im Betrieb oder im Stand-by teuer ist.

Wichtig ist: Nicht nur „Watt im Moment“ anschauen, sondern den Verbrauch über Zeit. Gerade Kühlschrank, Gefriertruhe, Router und Netzwerkgeräte sind Dauerläufer. Bei Waschmaschine, Trockner, Backofen oder Geschirrspüler entscheidet eher, wie oft und wie effizient sie laufen.

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Stromfresser Nummer 1: Alte Kühlschränke und Gefriertruhen

Kühlen kostet immer Strom – aber alte Geräte kosten oft unnötig viel. Der Klassiker: Der Kühlschrank läuft zu kalt eingestellt, steht zu nah an der Wand oder neben einer Wärmequelle, die Dichtung schließt nicht mehr sauber, oder das Gerät ist innen vereist. Das führt dazu, dass der Kompressor häufiger anspringt und länger läuft.

Ein typisches Beispiel aus dem Alltag: Der Kühlschrank steht seit Jahren auf „sehr kalt“, weil im Sommer einmal Lebensmittel schnell gekühlt werden sollten. Das bleibt dann so. Wer die Temperatur sinnvoll einstellt (für den Kühlschrank meist im Bereich um 7 °C, fürs Gefrierteil um -18 °C) und für gute Luftzirkulation sorgt, reduziert den Verbrauch ohne spürbaren Nachteil im Alltag.

Rechenbeispiel: Wenn ein alter Kühlschrank pro Jahr grob 200 kWh mehr verbraucht als ein effizienteres Gerät oder eine optimierte Nutzung, sind das bei einem Strompreis von 0,35 €/kWh schon 70 € jährlich. Liegt die Differenz bei 400 kWh, sind es 140 € im Jahr. Bei einer alten Gefriertruhe im Keller kommt schnell ein ähnlicher Betrag dazu – besonders, wenn sie selten abgetaut wird und dauerhaft vereist.

Stromfresser Nummer 2: Trockner – teuer, wenn er falsch genutzt wird

Der Wäschetrockner ist kein „Dauerläufer“, aber ein typischer Kosten-Booster. Besonders teuer wird es, wenn halbtrockene, schwere Wäsche zu lange läuft, Flusensiebe nicht sauber sind oder die Maschine ineffiziente Programme nutzt. Auch ein Trockner, der häufig mit kleiner Beladung betrieben wird, ist ein Klassiker: Der gleiche Grundverbrauch verteilt sich auf weniger Wäsche.

Im Alltag passiert das schnell: Nach der Arbeit wird eine kleine Ladung „nur schnell“ getrocknet, weil am nächsten Tag ein Termin ansteht. Genau diese Gewohnheit kann über das Jahr richtig Geld kosten.

Rechenbeispiel: Läuft der Trockner im Schnitt 2-mal pro Woche und verbraucht pro Durchgang 2 kWh, sind das etwa 208 kWh im Jahr – rund 73 € bei 0,35 €/kWh. Sind es 3 kWh pro Durchgang, sind es schon etwa 109 €. Wer stattdessen Lufttrocknung nutzt oder konsequent effizientere Programme und volle Beladung, spart realistisch 40–100 € im Jahr – je nach Nutzungsverhalten.

Stromfresser Nummer 3: Unterhaltungselektronik und Stand-by im Wohnzimmer

Fernseher, Soundbar, Receiver, Spielekonsole, Streaming-Box, WLAN-Repeater – im Wohnzimmer sammelt sich Technik. Viele Geräte laufen im Stand-by nicht bei „0“, sondern ziehen dauerhaft Strom, damit sie schneller starten oder Updates laden. Dazu kommen Router, Mesh-Systeme und ggf. NAS/Heimserver.

Das typische Szenario: Abends wird ausgeschaltet, aber nicht wirklich getrennt. Der Fernseher ist aus, der Receiver wartet, die Konsole „schläft“, die Soundbar bleibt in Bereitschaft. Jede Komponente für sich wirkt klein – zusammen wird es teuer.

Rechenbeispiel: Wenn ein Setup im Stand-by im Schnitt 15 Watt zieht, sind das über das Jahr 15 W × 24 × 365 ≈ 131 kWh – rund 46 € jährlich. Bei 25 Watt sind es rund 77 €. Das sind Kosten, ohne dass aktiv geschaut oder gespielt wird.

Stromfresser Nummer 4: Büro, Gaming und „immer an“ am Arbeitsplatz

Im Homeoffice läuft Technik oft länger als gedacht: Monitor, PC, Dockingstation, Lautsprecher, Drucker, Ladegeräte, eventuell ein zweiter Bildschirm. Bei Gaming-PCs und großen Monitoren kommen hohe Leistungen im Betrieb hinzu. Problematisch sind außerdem Geräte, die nie richtig herunterfahren: PC im Sleep-Modus, Monitor im Stand-by, Drucker dauerhaft bereit.

Ein alltagsnaher Punkt: Viele lassen den Monitor „kurz an“, gehen essen, telefonieren, machen Haushalt – und aus „kurz“ wird regelmäßig eine Stunde. Hier lohnt sich weniger Moral als Automatik: Energiesparmodus, kurze Abschaltzeiten, konsequentes Herunterfahren.

Rechenbeispiel: Zieht ein PC-Setup im Betrieb im Schnitt 200 Watt und läuft täglich 3 Stunden, sind das 0,2 kW × 3 × 365 = 219 kWh – rund 77 € im Jahr. Wird zusätzlich ein großer Monitor mit 40 Watt täglich 6 Stunden genutzt, kommen 88 kWh dazu – rund 31 €. Kleine Anpassungen an Laufzeiten und Stand-by können schnell 30–80 € jährlich sparen.

Stromfresser Nummer 5: Warmwasser über Strom – Boiler, Durchlauferhitzer, Untertischgeräte

Elektrisches Warmwasser ist einer der größten Hebel, wenn es im Haushalt vorhanden ist. Untertisch-Boiler in Küche oder Bad, alte Durchlauferhitzer oder dauerhaft laufende Warmwasserspeicher können richtig teuer sein – besonders, wenn sie den ganzen Tag auf Temperatur bleiben, obwohl warmes Wasser nur kurz gebraucht wird.

Im Alltag ist das oft unsichtbar: Das Gerät hängt im Schrank, läuft still und kontinuierlich. Wer hier spart, spart häufig nicht „ein paar Euro“, sondern spürbar.

Rechenbeispiel: Ein kleines Untertischgerät, das ständig nachheizt, kann je nach Nutzung und Einstellung leicht mehrere hundert kWh im Jahr verursachen. Bei 500 kWh wären das 175 € jährlich. Wer Temperatur senkt, Laufzeit reduziert oder das System sinnvoll nutzt, kann in vielen Fällen zweistellig bis dreistellig sparen.

Stromfresser Nummer 6: Küche – Backofen, Kochfeld, Spülmaschine und Kleingeräte

In der Küche entstehen Stromkosten nicht nur durch große Geräte, sondern durch Gewohnheiten. Der Klassiker ist Vorheizen „aus Routine“, Kochen ohne Deckel, langes Warmhalten, Wasser im Topf statt im Wasserkocher erhitzen oder die Spülmaschine halb voll laufen lassen. Auch alte Geschirrspüler mit heißen Programmen und ohne Eco-Routine sind häufig teurer als nötig.

Alltagssituation: Abends schnell kochen, dann wird der Backofen für „nur eine Kleinigkeit“ vorgeheizt. Oder die Spülmaschine läuft täglich, weil „sonst riecht es“. Viele Kosten entstehen aus Bequemlichkeit, lassen sich aber mit einfachen Regeln reduzieren, ohne dass der Alltag komplizierter wird.

Stromfresser Nummer 7: Heizen mit Strom – Heizlüfter, Infrarot, elektrische Zusatzheizer

Elektrische Heizgeräte sind oft Notlösungen: Bad kurz aufwärmen, Kinderzimmer „zugig“, Arbeitszimmer im Winter. Das Problem ist die Leistung: Heizlüfter laufen schnell bei 1.500 bis 2.000 Watt. Schon 15–30 Minuten täglich summieren sich.

Rechenbeispiel: 2.000 Watt für 20 Minuten am Tag sind 0,667 kWh täglich. Aufs Jahr gerechnet sind das rund 243 kWh – etwa 85 € jährlich. Wird das Gerät öfter genutzt, entstehen schnell Kosten im dreistelligen Bereich. Wenn es ein dauerhaftes Problem ist (Zugluft, falsche Heizzeiten, falsche Thermostat-Einstellung), ist die Lösung meist nicht „mehr Strom“, sondern bessere Regelung.

Stromfresser Nummer 8: Router, Mesh, NAS und smarte Geräte – klein, aber dauerhaft

Smarte Steckdosen, Hubs, Kameras, Lautsprecher, Bridge-Systeme, Repeater, Netzwerk-Speicher: Das moderne Zuhause ist vernetzter – und damit voller Dauerläufer. Einzelne Geräte liegen oft nur bei wenigen Watt. Aber die Anzahl macht’s. Dazu kommt: Manche Geräte laufen unnötig mit voller Leistung oder sind doppelt vorhanden (Router + alter Router als Access Point + mehrere Repeater).

Im Alltag wird selten geprüft, was wirklich gebraucht wird. Wer reduziert, spart nicht nur Strom, sondern oft auch Nerven (Stabilität im WLAN steigt, wenn weniger Chaos im Netz ist).

Maßnahmen, die sofort wirken: Drei Regeln für spürbar weniger Verbrauch

Viele Spartipps scheitern daran, dass sie im Alltag nicht durchgehalten werden. Deshalb funktionieren Regeln, die sich leicht automatisieren lassen und keine täglichen Entscheidungen verlangen.

  • Stand-by konsequent bündeln: TV-Setup, Konsole, Soundbar und Receiver an eine schaltbare Lösung hängen und wirklich ausschalten, wenn niemand schaut oder spielt.
  • Laufzeiten reduzieren statt Komfort streichen: Energiesparmodus am PC, Bildschirm-Timeout kurz einstellen, Geräte wirklich herunterfahren statt nur „Sleep“.
  • Dauerläufer optimieren statt ignorieren: Kühlschrank/Truhe abtauen, Luftzirkulation schaffen, Temperatur korrekt einstellen, Dichtungen prüfen.

Diese drei Schritte treffen die häufigsten Stromfresser zuhause, ohne dass der Alltag komplizierter wird. In vielen Haushalten sind 80–200 € pro Jahr realistisch, wenn vorher kaum geprüft wurde.

Wann sich ein Austausch lohnt – und wann nicht

Nicht jedes Gerät muss neu gekauft werden. Entscheidend ist die Differenz im Verbrauch und die Nutzungshäufigkeit. Ein alter Kühlschrank oder eine dauerlaufende Gefriertruhe ist oft eher ein Kandidat für Austausch als ein Backofen, der selten genutzt wird. Bei Trocknern oder Spülmaschinen hängt es stark vom Verhalten ab: Wer häufig und ineffizient nutzt, spart mehr durch bessere Gewohnheiten; wer sehr häufig und schon effizient nutzt, profitiert eher von moderner Technik.

Ein pragmatischer Ansatz: Erst messen oder grob abschätzen, dann entscheiden. Wenn ein Gerät durch falsche Einstellung oder schlechten Zustand 100–150 € pro Jahr extra kostet, ist ein Austausch oft schneller sinnvoll als bei Geräten, die nur wenige Euro im Jahr sparen würden. Wer konsequent optimiert, merkt den Effekt spätestens beim nächsten Abschlag – und oft schon am Zähler, wenn die Grundlast sichtbar sinkt.

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