Eine Auftragsbestätigung ist die schriftliche Annahme eines Angebots durch den Anbieter und fixiert die vereinbarten Punkte eines Kaufs oder einer Dienstleistung. Sie enthält typischerweise: Leistungs‑/Produktbeschreibung, Menge, Preis/Steuern, Liefer‑ oder Ausführungstermin, Zahlungsart, Versand‑/Anfahrkosten, Auftrags‑/Bestellnummer, Widerrufs‑/Stornohinweise, AGB und Kontaktdaten. Bei Online‑/Fernabsatz gilt zusätzlich die Verbraucher‑Info mit Widerrufsbelehrung; bei Handwerkeraufträgen grenzt die Bestätigung den Kostenvoranschlag (unverbindlich) vom verbindlichen Auftrag ab. Achtung: Weicht die Bestätigung vom ursprünglichen Angebot ab, gilt sie als neues Angebot – Schweigen ist keine Zustimmung.
So prüfst du richtig: Daten und Preise, Leistungsumfang, Termine, Nebenkosten und besondere Vereinbarungen (z. B. Pauschale, Materialqualität, SLA) abgleichen; Abweichungen sofort schriftlich rügen. Liefer‑/Ausführungstermine mit Puffer notieren, Zahlungsbedingungen (Skonto, Anzahlung, Fälligkeit) sichern und Unterlagen speichern. Bei Fernabsatz: Widerrufsfrist, Rücksendekosten und Erstattungswege checken. Ergebnis: Wer die Auftragsbestätigung sorgfältig prüft, vermeidet Missverständnisse, hält Fristen ein und behält Kosten, Qualität und Termine im Griff.
